ePUAP
Reklamuj Czaplinek
REJESTR DZIA£ALNO¦CI REGULOWANEJ
Finanziert durch die
Europäische Union

Czaplinek Gatter






Nie pamiêtasz has³a?
Konto? Zarejestruj siê!
Geschichte von Czaplinek PDF  | Drukuj |  Email
08.02.2007.

Die ältesten Siedlungsspuren, die über 2500 Jahre alt sind, wurden auf der Insel Bielawa auf dem Drawsko-See (Kalkwerder) und in Stare Drawsko (Alt Draheim) entdeckt. Anfang unseres Zeitalters lebten hier Goten, nach ihnen kamen Slawen, deren Burg wahrscheinlich im 12. Jahrhundert von Boleslaw Krzywousty verbrannt wurde. Der polnische König schloss mit Gewalt das slawische Pommern an das slawische Polen an.

Damals verlief hier die polnisch-pommerische und pommerisch-polnische Thronbewerber die Ritter des riesigen Jerusalem-Tempel- Ordens hierher , die in der Nähe von dem schon bestehenden Fischerort Czaplinek Swiatynny Grod - Tempelborh/burg bauten. Um 1300 wurde das Land von Czaplinek an Brandenburg, und später an das Camminer Bistum angeschlossen.

1345 übernahmen die Johanniter die Habschaft der Templer. 10 Jahrgroßpolnische Grenze, die die Landenge zwischen den Seen als ein natürliches Hindernis nutzte. Im Hebst 1286 brachte der großpolnische Fürst Przemyslaw II., der e später wurde die Tempelburg von einem Stettiner Fürsten verbrannt, denn der Johanniterorden symphatisierte mit brandenburgischen Markgrafen. Die Mönche bauten sie wieder auf, aber sie begannen, auf einer 6 km von der Stadt entfernten Landenge zwischen den Seen Drawsko und Zerdno die Wehrburg Drahim zu bauen. Kazimierz Wielki kaufte von den Johannitern Czaplinek und 1368 nahm er den Orden in seine Obhut. Zu dieser Zeit sollte der Drahimer Vertrag den polnisch-bradnenburgischen Krieg beenden und Drahim sollte wieder als Lehen an Polen angeschlossen werden. Auf dem Grenzgebiet herrschte aber keine Ruhe, und der reiche Orden war auch kein treuer Lehnsmann. Nach dem Tode von König Kazimierz im Jahre 1370 brach auf dem Drahimer Grenzgebiet ein Krieg zwischen den Johannitern und Pommern aus. Die Einwohner von Pommern verwüsteten die Umgebung, aber sie eroberten Drahim nicht.

Mit diesem Ereignis ist die Sage von dem deutschen Fischer Pawel Wasznik verbunden, der nach Chroniken eine Kammer in Drahim hatte. Aus dem Fenster warf er ein Netz, mit dessen Hilfe der polnische Entsatz in die Burg steigen konnte. Heute steht auf dem Stadtmarkt das Fischerdenkmal als eine Erinnerung an diese Geschichte.

Der deutsche Forscher TUMPEL bezeichnete exakt die Situation, die seit der Hälfte des 15. Jahrhunderts bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts hier herrschte, als ein 150-jähriger "Grenzgebietskrieg".

Solange die Sarostei existierte, blieb Czaplinek im Schatten Drahims und spielte nur eine Dienstrolle. Die weiteren Ereignisse, die über die Zukunft des Landes von Czaplinek entschieden, begannen am 21.Juli 1655 mit dem Streifzug von Schweden. Die feindliche Armee passierte die Starosteigrenze in der Nähe von Siemczyno, und nach der Ausräuberung der Stadt und der Niederlage der Einwohner gingen die Schweden Richtung Walcz. Nach einer Reihe Misserfolge zogen sie 1657 aus Polen zurück und verbrannten unterwegs Drahim.

Jan Kazimierz gab kraft des Vertrags von Bydgoszcz der brandenburgischen Seite die Starostei zum Pfand für Werbungen während des Krieges. Trotz großer Bemühungen, u.a. des polnischen Hetmans Stanislaw "Rewera" Potocki, gelang es nicht, die Starostei wiederzugewinnen bis zu der ersten Teilung Polens im Jahre 1772, nach der dieses Land von Preußen annektiert wurde.

 Das 17. Jahrhundert war sehr günstig für Czaplinek, weil der Ort zu dieser Zeit einen deutlichen wirtschaftlichen und städtebaulichen Aufschwung erlebte. Die Stadt besaß damals eines der größten Tuchgewerbezentren in ganz Westpommern, Mühlen, Windmühlen, ein Sägewerk und eine Ziegelei. Czaplinek entgingen aber nicht großen Bränden, die die Stadt fast völlig zerstörten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verlier Drahim allmählich zugunsten der Stadt an Bedeutung, und das Schloss wurde zu einer Ruine. Ende des 19. Jahrhunderts baute man in der Stadt eine Bahnstrecke. Man begann mit dem Bau von Straßen, Kopfsteinpflaster, Gasleitungen und es entstand eine Post mit Telegraf. Während des II. Weltkriegs gründete man in Czaplinek und seiner Umgebung ein Arbeitslager für russische Gefangene, und viele Polen wurden von den Deutschen als Zwangarbeiter ausgenutzt.

Die Stadt befand sich an der deutschen Widerstandslinie (sog. "Pommersche Seenstellung") und wurde von SS-Truppen aus der Gruppe "Schneider" verteidigt. Nach dem Durchbruch der Hauptpositionen der Pommerischen Seenstellung stürmten die Truppen des 7. Regiments der 3. Infanteriedivision Richtung Czaplinek an. Auf Befehl von Major Stanislaw Rusijan eroberten am 3. März 1945 drei Bataillone, unterstützt von Untereinheiten der Artillerie die Stadt. Nach 300 Jahren kamen wieder polnische Soldaten hierher. Nach dem Krieg verliert die Stadt langsam seinen landwirtschaftlichen Charakter, dafür aber entwickeln sich hier vor allem Elektronikindustrie und Tourismus.

Zmieniony ( 09.02.2007. )
 
nastêpny artyku³ »